Publikation »›Schicke mir ein Katzenfell‹ – Feldpostkarten von der Etappe – Ein Anhalter aus dem Landsturm-Infanterie-Bataillon Dessau berichtet (1914–1918)«; Jonitzer Verlag, Dessau; ISBN 978-3-945927-03-8

Jonitzer Verlag: »›Schicke mir ein Katzenfell‹ – Feldpostkarten von der Etappe …«

Eine ungewöhnlich geschlossene Sammlung von Feldpostkarten aus dem Ersten Weltkrieg ermöglicht einen Blick in die so genannte Etappe: Hugo Herz, mit 38 Jahren aus dem zivilen Berufsleben als Ober­inspektor der Bauverwaltung Bernburg einberufen in das Landsturm-Infanterie-Bataillon Dessau, 1. Kompanie, 6. Etappe, verschickte durchschnittlich drei Feldpostkarten am Tag.
Im Spannungsfeld zwischen dramatischen Lebensumständen an der Front und der von Vätern und Söhnen verlassenen Heimat durfte unter strenger militärischer Zensur und dem Wunsch seine Familie nicht zusätzlich zu belasten, die ganze Wahrheit nie geschrieben werden.
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»… Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. …«

NELSON MANDELA

Spielzeitheft 2015/16, Anhaltisches Theater Dessau, 221. Spielzeit

Spielzeitheft – Anhaltisches Theater Dessau, 2015/16

Schon kurz vor der diesjährigen Sommerpause brachte das Anhaltische Theater Dessau das Spielzeitheft für die Saison 2015/16 heraus. Die Publikation gibt einen Überblick über die 221. Spielzeit des großen Vier-Sparten-Hauses. Zudem erhalten Leserinnen und Leser Informationen rund um das Theater. Premieren, Konzerte, und Wiederaufnahmen werden ebenso beleuchtet wie theaterpädagogische Angebote, Abonnements und weitere Servicethemen.

Das Heft präsentiert sich typografisch anspruchsvoll und mit viel Augenmerk auf das Detail. Dieser Blick spiegelt sich auch in der Bildauswahl wieder. So bekommen z. B. ein auf dem Boden vergessener Klebestreifen oder ein augenscheinlich seit Jahrzehnten genutzter Handfeger ihre großen Auftritte. Farblich hält sich die Präsentation deutlich zurück.

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Ausstellung »Einfach. Natürlich. Leben. – Lebensreform in Brandenburg 1890–1939«, 10.7.2015–22.11.2015, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Potsdam

Ausstellungsgrafik »Einfach. Natürlich. Leben. – Lebensreform in Brandenburg 1890–1939«

Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in Deutschland vor dem Hintergrund der rasanten Industrialisierung und Urbanisierung lebens­reformerische Ideen, die den Folgen der technisierten, als entfremdet und naturfern empfundenen Lebenswelt der Moderne skeptisch gegenüber standen. Auf der Suche nach alternativen Lebens­entwürfen sollten alle Aspekte des Alltags – Wohnen, Arbeiten, Essen, Kleiden, Heilen, Bewegen, Erziehen, Wirtschaften und Zusammenleben – im Sinne von Natürlichkeit, Gesundheit, Schönheit und Einfachheit neu ausgerichtet werden. Weiterlesen

Gästebuch des Anhaltischen Theaters, Prägung

Ein Gästebuch für das Anhaltische Theater Dessau

Seit dem vergangenen Freitag kann jeder, der mag, ein bibliophiles Kleinod im Foyer des Anhaltischen Theaters Dessau begutachten. Sie oder er können sich darüber hinaus durch einen schriftlichen Eintrag in der Welt der Künste (fast) unsterblich machen. Das kleine Schmuckstück um das es geht ist ein Gästebuch und es ist ein Geschenk von Helmut Stabe, Torsten Illner und Ulrich Lange an das Anhaltische Theater Dessau. Die drei genannten (wir) sind ausgemachte Bücher- und Buchstabenfreunde und betreuen das Theater in grafischer Hinsicht. Weiterlesen

Peter Pinnau: »Wo Bismarck liegen soll. Eine Fürstengruft im Sachsenwald«

Jonitzer Verlag: »Wo Bismarck liegen soll – Eine Fürstengruft im Sachsenwald«

Otto von Bismarck (1815–1898) sollte auf Geheiß des Kaisers im Berliner Dom, in der Gruft der Hohenzollern, begraben werden, eine Antwort auf die damals allenthalben ansteigende Woge des ­Bismarck-Kultes jener Zeit. Der alte Fürst und Reichskanzler, ­Gründer des zweiten deutschen Kaiserreichs, sollte geehrt und gefeiert werden, grenzenlos und monumental.
In dieser Schrift wird erstmals erzählt, wie es zu dem vergleichs­weise glanzlos nüchternen Grab­monu­ment auf dem Friedrichsruher Schneckenberg kam. Die ­Stimmen der Zeit­genossen führen uns ein in die Zeitumstände, in deren Utopien und Realitäten. Weiterlesen

Personen und Persönichkeiten – Erkundungen auf dem Dessauer Friedhof 3

Jonitzer Verlag: »Personen und Persönlichkeiten – Erkundungen auf dem Dessauer Friedhof III«

Die im 19. Jahrhundert in Dessau entstandenen Friedhöfe I und II erreichten bereits innerhalb ­weniger Jahrzehnte ihre Kapazitäts­grenze. Erst der nach Plänen des Köthener Gartenarchitekten August Hooff (1839–1904) großflächig und -zügig angelegte und am 1. Oktober 1889 eingeweihte Friedhof III erfüllte fast 100 Jahre seine Funktion.
Über die Friedhöfe I und II in Dessau existieren zumindest ältere ­Publikationen. Über den großen Friedhof III wurde bislang ­jedoch keine ausführliche Veröffentlichung vorgelegt. Weiterlesen

Schuster-Polte, Jonitzer Verlag, Dessau

Jonitzer Verlag: »Schuster-Polte. Heitere Mundartgeschichten aus Dessau«

Ein wahrhafter Schalk war er, der Schuster-Polte. Auch hing ihm die Situationskomik in jedweder Form lebenslang an. ­Schuster-Polte (1854–1922) lebte in Großkühnau, hieß mit bürgerlichem ­Namen Leopold Föse und war ein Großvater der Autorin Anneliese Michalke. Er ging in der Brambacher Straße seiner Arbeit als Schumachermeister nach. Nebenbei betätigte er sich außerdem als Bienenzüchter, Obstbaumpächter, Fischer, Musiker und – für eine kurze Zeit – als Gastwirt. All diese Verrichtungen boten aus­reichend Raum für mancherlei kuriose Begebenheit. Weiterlesen

ausstellungsgrafik-landesausstellung

Ausstellungsgrafik »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« – Brandenburgische Landesausstellung

Auf mehr als 800 Quadratmetern ließ die Erste Brandenburgische Landesausstellung in sieben Szenen, umrahmt von einem Prolog und einem Epilog, die Höhen und Tiefen der preußisch-sächsischen Beziehungsgeschichte lebendig werden. Dabei wurden nicht zuletzt auch die Klischees von Sachsens Glanz und Preußens Gloria hinterfragt. Anlass der großen kulturhistorischen Schau, die bis Anfang November 2014 ihre Tore geöffnet hielt, ist das 200. Jubiläum des Wiener Kongresses von 1814/15, auf dem Europas Grenzen neu geordnet wurden.
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Titel der Publikation »… Szenen einer Nachbarschaft … – Texte zu den Ausstellungsobjekten«

Objekttexte to go im Schloss Doberlug

Im Rahmen der Brandenburgischen Landesausstellung »Preußen und Sachsen – Szenen einer Nachbarschaft« erschien u. a. eine Publikation, die ausschließlich Objekttexte zu den ausgestellten Exponaten enthält. Die Schrift ist nicht für den Verkauf, sondern einzig zum Gebrauch innerhalb der Sonderausstellung im Schloss Doberlug bestimmt. Sie ergänzt die oft als C-Texte bezeichneten Informationsträger, die sich natürlich weiterhin in der Ausstellung bei den Objekten befinden.
Besucher können die Publikation mit auf ihren Rundgang durch die Ausstellung nehmen und bei Bedarf weitere Informationen zu den Objekten nachschlagen.
Die Ausstellungsmacher reagierten mit dieser Publikation auf den Wunsch einiger Besucher, die Texte zu den Ausstellungsobjekten komfortabler lesen zu können.
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Plakat »Gewässertype des Jahres 2014« | Umweltbundesamt | UBA

Flyer und Plakat für das Umweltbundesamt

Jährlich am 22. März, dem Weltwassertag, gibt das Umweltbundesamt den Gewässertyp des Jahres bekannt. Ziel ist, die ökologische Bedeutung und die Schutzwürdigkeit von Flüssen, Seen und Küstengewässern einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln. Wer’s noch nicht wußte: Die »Tiefen, nährstoffarmen Seen Norddeutschlands« sind der Gewässertyp des Jahres 2014.

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Ausschnitt aus dem Titel der »projekt«, 3/1988

Designgeschichte: Zeitschriftenstapel abzugeben

Wir möchten gern einen alten Zeitschriftenstapel, bestehend aus 23 Ausgaben der Zeitschrift »Neue Werbung« und fünf Ausgaben der Zeitschrift »projekt«, an eine öffentliche Einrichtung kostenlos abgeben. Die Titel stammen aus den Jahren 1970 bis 1991.

Die »Neue Werbung« ist im Bereich der Grafik und des Designs der DDR den einschlägig Interessierten sicher ein Begriff. Die in Polen erschienene, internationale Fachzeitschrift »projekt« widmet sich dem Themenkreis Visual Art und Design. Sie erschien fünfsprachig (polnisch, englisch, russisch, deutsch, französisch). Weiterlesen

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