Ausstellungsgrafik »Die Kaiser und die Macht der Medien«

Ausstellungsgrafik »Die Kaiser und die Macht der Medien«
Sonderausstellung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Schloss Charlottenburg, Berlin


Zur Ausstellung
Vorgestellt wird das 1877 gegründete, im Zweiten Weltkrieg untergegangene Hohenzollern-Museum in Schloss Monbijou, in dem die Familie der Öffentlichkeit künstlerisch Wertvolles, aber auch Privates, ja Sentimentales präsentierte.
Anhand ausgewählter Porträt- und Ereignisbilder sowie am Beispiel der »massenhaft« aufgestellten Denkmale für Wilhelm I. und Friedrich III. wird die herrschaftlich-dynastische Propaganda im öffentlichen Raum verdeutlicht.
Der Bereich Photographie widmet sich der Popularisierung der Monarchenporträts, die nun, aufgrund der Möglichkeiten, die dieses moderne Medium bot, nach und nach unbegrenzt reproduziert werden konnten.
»Wie der Kaiser laufen lernte« wird an Beispielen erhaltener früher Filmdokumente demonstriert. Zu sehen sind dabei die Fortschritte, die Wilhelm II. in Haltung und Bewegung vor laufender Kamera machte, sowie die filmischen Motive, die Ereignisse, bei denen der Kaiser in Szene gesetzt werden wollte: Paraden, Feierlichkeiten, Einweihungen und Reisen.
Das Beispiel des Autoren-Films »Königin Luise« von Franz Porten aus den Jahren 1912/1913 mit Hansi Arnstaedt in der Titelrolle zeigt schließlich, wie man selbst den Spielfilm nutzte, um das gewünschte historische Bild von den Hohenzollern, in diesem Falle das der Königin Luise, zu verbreiten.

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