Titel der Publikation »Der Herzogliche Mausoleum in Dessau …«

Publikation thematisiert das Dessauer Mausoleum

Im Juli 2013 erschien in einer kleinen Auflagenhöhe die Publikation »Das Herzogliche Mausoleum in Dessau – Ein Bauwerk und seine Geschichte(n)«. Die reich bebilderte Drucksache stieß in der Region auf ein überraschend großes Interesse.

Erschienen und gleich wieder weg

Heute, nach wenigen Wochen, ist die Veröffentlichung bereits vergriffen. Die Tatsache lässt hoffnungsfroh darauf schließen, dass den Dessauern das Schicksal der denkmalgeschützten Anlage in besonderer Weise am Herzen liegt. Um der Nachfrage gerecht zu werden, planen die Herausgeber bereits eine weitere Auflage, die in den nächsten Wochen erscheinen soll.
(Anmerkung vom 02.10.2013: Die zweite Auflage ist seit dem 28.09.2013 verfügbar.)

Zustand der denkmalgeschützten Anlage

Das mit 43 Metern Höhe sehr imposante Bauwerk selbst präsentiert sich derzeit innen wie außen in einem eher beklagenswerten Zustand. Der Befund eines der Nebengebäude, der ehemaligen Wache, ist augenscheinlich leider sogar weit, äußerst weit darunter einzustufen. Unübersehbar ist der Handlungsbedarf, um Dessaus letzten Kuppelbau – er bestimmt das Stadtbild wesentlich mit – für die Zukunft zu erhalten. Neben akuten baulichen Herausforderungen und historischen Aspekten werden derzeit Fragen rund um eine Nutzung öffentlich diskutiert. – Hier setzt auch die Publikation inhaltlich an und fasst unterschiedlichste Beiträge verschiedener Autoren zusammen. Reichhaltig ergänzt werden die Artikel durch teilweise bisher unveröffentlichtes Bildmaterial.

Inhalt der Publikation

Der Leser erfährt viel über die wechselvolle Geschichte des durch den Berliner Baumeister Franz Schwechten am Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Dessauer Mausoleums. Auch der von August Hooff gestaltete Mausoleumspark – heute von den Dessauern als Tierpark gern und oft besucht – steht im Fokus der Betrachtungen. Darüber hinaus erläutern einige Autoren verschiedene Ideenskizzen zu Nutzungskonzepten.

Gestalter und etwas über Papier

Team VIERZIG A durfte die Publikation gestalten und setzen. Auch waren und sind wir für die Produktion verantwortlich. Die Drucksache wurde aufgrund der geringen ersten Auflagenhöhe (150 Ex.) im Digitaldruck realisiert. Eine optische Unterscheidung zum Offsetdruck ist – der Technik sei Dank – nur ausgemachten Experten möglich. Dafür sorgt jedoch nicht zuletzt auch die Papierwahl. Im Innenteil kommt ein haptisch reizvolles, volumiges Bilderdruckpapier zur Anwendung. Durch diese Maßnahme wird – für viele Leser sicher unbewusst – die 52-seitige Publikation weiter aufgewertet.

Informationen zur Publikation

»Das Herzogliche Mausoleum in Dessau – Ein Bauwerk und seine Geschichte(n)«
Herausgeber: Förderverein Mausoleum e. V.
Dessau, Juli 2013 (erste Auflage)
Softcover, klebegebunden, Format 190 × 290 mm (B × H), 52 Seiten
Gesamtherstellung: Team VIERZIG A, Ulrich Lange, Dessau

Update (2. Oktober 2013)

Die zweite Auflage der Publikation ist seit dem 28. September 2013 verfügbar.

Autoren und deren Beiträge

  • Hans-Joachim Mellies | Das Herzogliche Mausoleum in Dessau – Ein Bauwerk und seine Geschichte(n)
  • Dr. Jochen Schmidt | Der Versuch der Rettung des Mausoleums in Dessau durch Oskar Stolle
  • Renate Schulze | Eine Zukunft für das Mausoleum?
  • Uwe Merz | Mausoleumspark
  • Hans-Joachim Mellies | Nutzungskonzept für das Mausoleum – eine »Walhalla« für Anhalt?
  • Dr. Joachim Göricke und Rolf Schultze | Zur Zukunft des Dessauer Mausoleums
  • Wilhelm Schulze | Das Mausoleum – Kuppelsanierung 1986 | Wie weiter im Mausoleum? – einzig erhaltener Kuppelbau in Dessau

Bezugsmöglichkeiten

Zu beziehen ist die Publikation für 10,– Euro bei den musealen Einrichtungen der Stadt Dessau-Roßlau und beim Förderverein Mausoleum Dessau e. V.
[info(at)mausoleum-dessau(dot)de].

Die erste Auflage ist leider vergriffen, eine zweite wird jedoch in wenigen Wochen erscheinen. – Fragen Sie vielleicht einfach mal nach. Den ehrenamtlich agierenden Herausgebern und Autoren wäre Ihre Nachfrage (und Ihr Kauf) Anerkennung und Ansporn. Und übrigens: Mitstreiter, die sich für den Erhalt des Mausoleums einsetzen wollen, sind jederzeit herzlich willkommen.

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